Hallo, ich bin Sebastian und möchte mich hier vorstellen:


1980 wurde ich im heutigem Chemnitz geboren, erlebte "prägende" Jugendjahre in den 90ern und war dabei, als sich die Welt neu ausrichtete. Nach der Schule erlernte ich den Beruf des Industriemechanikers, war bei der Marine und in Ostafrika, arbeitete hier und da und studierte schließlich Verkehrswissenschaften. Danach arbeitete ich als Entwickler im Bereich des Barrierefreien Verkehrswegebaus. Als ich spürte, dass darin meine Aufgabe dort erfüllt war, kündigte ich meine Stelle und nahm mir ab Mai 2018 eine anderthalbjährige berufliche und private Auszeit.

Zehn Jahre zuvor:

Im Sommer 2008 stand ich das erste Mal in einem Berliner Technoclub. Als ich am Morgen wieder herauskam, hatte ich eine Ahnung davon, was Freiheit bedeutet und begann, eine neue Motivation für mein Leben zu entwickeln. Es folgte ein jahrelanger Prozess zwischen Krisen und Freude, Ausprobieren und Neuausrichten, Pilgern und Innehalten. Immer wieder erkannte ich, dass ich bisher nichts erkannt hatte und folgte weiter dem Pfad des Lebens. Liebe Freundinnen und Freunde begleiteten mich in vielen Lebenssituationen und es wurden von Jahr zu Jahr mehr. Egal wie hell oder dunkel die Tage waren - ich bin sehr dankbar für diese lehrreiche Zeit, die bis heute anhält.

Als ich meine Auszeit begann, kombinierte ich alle bisherigen Erfahrungen und entschloss einer Frage nachzugehen, welche ich kurz zuvor bei einem Kunstprojekt in Koblenz gelesen hatte: "Freiheit, was bedeutet das für dich?" Da ich das Pilgern aus früheren Reisen kannte, folgte ich zunächst dem Jakobsweg von Würzburg aus nach Süden. Acht Monate, drei Paar Schuhe, ungezählte Begegnungen und viele Tränen der Freude und des Leids später, stand ich vor der Kathedrale in Santiago de Compostela, schwamm kurz darauf in Finisterra im Meer und hatte viele Antworten auf meine Frage gefunden. Diese hier in Worte zu fassen, würde der Tiefe jener Augenblicke nicht gerecht werden. Aber ich freue mich darauf, euch kennen zu lernen und all meine Erfahrungen mit euch zu teilen.

 

Hier bin ich 2018 in Estaing, Frankreich (mit den Pilgerinnen Elisabeth und Evelyn)
Hier bin ich 2018 in Estaing, Frankreich (mit den Pilgerinnen Elisabeth und Evelyn)

Seit Ende 2019 im Tiefbauamt in der Stadtverwaltung Chemnitz als Ingenieur für Verkehrsplanung. Das Pilgern auf den Jakobswegen begleitet mich auch weiterhin und bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens. In Tirol, Südtirol und in der Schweiz war ich in den vergangenen Jahren viele hundert Kilometer unterwegs und konnte dabei immer wieder neue Perspektiven gewinnen.

Was ich euch anbieten kann, findet ihr unter Angebote als Kurzfassung. Da ich keine Pauschalangebote mache, lässt sich alles Weitere dann klären, wenn wir in Kontakt gehen.

 

Bis bald!